Private und ausländisch investierte Unternehmen verzeichneten in China im ersten Halbjahr ein stetiges Wachstum, wie offizielle Daten vom Dienstag zeigen. Dies deutet auf steigende Markterwartungen und die Attraktivität des Landes als globales Investitionszentrum hin.
Nach Angaben der Marktregulierungsbehörde wurden in den ersten sechs Monaten rund 4,35 Millionen neue Privatunternehmen gegründet, was einem Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der neu registrierten Unternehmen mit ausländischer Finanzierung belief sich auf rund 33.000, was einem Anstieg von 4,1 Prozent entspricht.
Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten landesweit 13,28 Millionen neue Unternehmen gegründet.
Die Industriestruktur des Landes hat sich weiter verbessert: Die Zahl der Unternehmen, die in neuen Technologien, neuen Branchen, neuen Geschäftsformen und neuen Modellen tätig sind, stieg bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 25,36 Millionen und machte damit 40,2 Prozent aller Unternehmen landesweit aus.
Der Kultursektor entwickelte sich dank der weltweiten Popularität von Produkten mit chinesischen Eigentumsrechten zu einem Lichtblick. Die Zahl der neu registrierten Unternehmen in den Bereichen Kultur, Sport und Unterhaltung erhöhte sich im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 17,5 Prozent.
Die Regierung kündigte an, den Aufbau eines einheitlichen nationalen Marktes voranzutreiben, einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten und die staatlichen Dienstleistungen für Unternehmen weiter zu rationalisieren, um die Vitalität aller Marktteilnehmer zu stärken.