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Chinas Zinssubventionspolitik dürfte laut Beamten den Konsum ankurbeln

Donnerstag, 14. August 2025 Quelle :

Zinssubventionsprogramme für privaten Konsum und Dienstleistungen dürften den Konsum ankurbeln, der ein wichtiger Motor der chinesischen Wirtschaft ist, erklärte ein Beamter des Handelsministeriums am Mittwoch.

Als jüngsten Schritt zur Ankurbelung des Konsums stellte China am Dienstag Pläne vor, Zinssubventionen für qualifizierte private Konsumkredite und förderfähige Unternehmenskredite im Dienstleistungssektor anzubieten.

„Die Maßnahmen verfolgen einen dualen Ansatz sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite und koordinieren die Bemühungen zur Stärkung der Konsumkapazität und zur Ausweitung des effektiven Angebots“, sagte Wang Bo, Beamter des Handelsministeriums, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

Im Vergleich zu früheren direkten Subventionen sollen die beiden Zinssubventionsmaßnahmen mehr Finanzmittel in den realen Konsumsektor fließen lassen, sagte der stellvertretende Finanzminister Liao Min.

Bei einem Zinssubventionssatz von 1 Prozent dürfte jeder Yuan (rund 14 US-Cent) an Zinssubventionsmitteln 100 Yuan an Kreditmitteln für den Konsum der Einwohner oder die Erbringung von Dienstleistungen im Konsumsektor mobilisieren, so Liao.

„Die Maßnahmen werden sich positiv auf die Steigerung des Konsums auswirken, insbesondere auf die Ausweitung des Dienstleistungskonsums“, so Wang.

Große chinesische Banken kündigten am Mittwoch an, die Umsetzung der Maßnahmen kontinuierlich voranzutreiben.

Offizielle Daten zeigen, dass der Einzelhandelsumsatz mit Konsumgütern im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent und der Einzelhandelsumsatz mit Dienstleistungen um 5,3 Prozent gestiegen sind, was maßgeblich zum nachhaltigen Wachstum der chinesischen Wirtschaft beiträgt.