Ein Güterzug, der in Yiwu in der ostchinesischen Provinz Zhejiang gestartet war, hat am Samstag Xigaze in der südwestchinesischen Autonomen Region Xizang erreicht. Damit wurden 12 Güterzüge mit einem kumulierten Frachtwert von über 230 Millionen Yuan (etwa 32,7 Millionen US-Dollar) im Jahr 2025 erfolgreich abgewickelt.
Der Zug, der am 25. Dezember abgefahren war, beförderte Güter wie Artikel des täglichen Bedarfs, Stoffrollen und Möbel im Gesamtwert von über 6 Millionen Yuan.
Der Güterzugdienst nutzt ein kombiniertes Schienen-Straßen-Transportmodell (Intermodaler Verkehr). Er sammelt Güter von Orten außerhalb Xizangs per Zug ein, unterzieht sie in Xigaze einer Kontrolle und liefert sie dann per Lkw in südasiatische Länder.
Im Vergleich zum traditionellen Landtransport verbessert der intermodale Transport die Transporteffizienz um über 30 Prozent und senkt die Gesamtkosten der Logistik um etwa 20 Prozent.
Seit der Abfahrt des ersten Zuges am 15. August 2024 hätten sich der Betriebsumfang und die Leistungsfähigkeit der Güterzüge kontinuierlich verbessert, unterstrich Yu Miao, ein Beamter des Verwaltungskomitees der Wirtschaftsentwicklungszone Xigaze.
Im Jahr 2024 wurde ein solcher Güterzug mit einem Frachtwert von 31,85 Millionen Yuan betrieben. Derzeit haben sich die Exportgüter von traditionellen Artikeln des täglichen Bedarfs auf hochwertige und umweltfreundliche Produkte ausgeweitet, wobei Neue Energie-Fahrzeuge (New Energy Vehicle, NEV) zu einer zentralen Exportkategorie geworden sind.
Auf der Grundlage des regulären Betriebs wird der Güterzugverkehr im Jahr 2026 seine Frachtsammelgebiete entlang der Strecke schrittweise ausweiten, wobei ein Anstieg des Transportvolumens um mehr als 10 Prozent im Vergleich zu 2025 erwartet wird.