
Die Pilot-Freihandelszone Zhangjiang im ostchinesischen Shanghai am 10. September 2023. (Xinhua/Fang Zhe)
Shanghai hat 20 neue Maßnahmen zur Förderung von Reinvestitionen ausländischer Unternehmen eingeführt. Damit soll das Geschäftsumfeld der Stadt verbessert und mehr ausländisches Kapital angezogen werden.
Die Maßnahmen, die gemeinsam von der städtischen Entwicklungs- und Reformkommission, der städtischen Handelskommission und neun weiteren Behörden erlassen wurden, konzentrieren sich auf die Erleichterung von Projektumsetzungen, die Vereinfachung von Investitionsvorgängen, die Einführung von Steueranreizen und die Optimierung von Investitionsförderungsdienstleistungen.
Zu den wichtigsten Initiativen gehören die Unterstützung verschiedener Reinvestitionsmodelle, die Optimierung der Landzuteilung, die Förderung von Technologie-Upgrades und die Straffung der Verwaltungsprozesse für die inländische Verlagerung der Fertigung von Medizinprodukten.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf Steuermaßnahmen, wobei bevorzugte Maßnahmen wie Steuergutschriften und die vorübergehende Aussetzung der Quellensteuer für Gewinn-Reinvestitionen weiterhin umgesetzt werden.
Die Shanghaier Steuerbehörde wird potenzielle Reinvestitionsprojekte aktiv identifizieren und maßgeschneiderte Dienstleistungen anbieten, um ausländischen Unternehmen bei der Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit zu helfen und die neuen Richtlinien voll auszuschöpfen.
Als bedeutendes Tor zur Öffnung Chinas repräsentiert Shanghai die anhaltenden Bemühungen des Landes, ausländische Investitionen anzuziehen und zu halten.
Den Daten des Handelsministeriums zufolge wurden in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 insgesamt 61.207 neue Unternehmen mit ausländischer Beteiligung in ganz China gegründet, was einem Anstieg von 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Branchen betrachtet beliefen sich die ausländischen Kapitalzuflüsse in Hightech-Sektoren auf 221,26 Milliarden Yuan (etwa 31,5 Milliarden US-Dollar), wobei die Bereiche E-Commerce-Dienstleistungen, Medizinprodukte und Luft- und Raumfahrttechnik im Vergleich zum Vorjahr um 127 Prozent, 46,5 Prozent bzw. 41,9 Prozent gewachsen sind.