Der Containerumschlagplatz und Eisenbahnknotenpunkt Alashankou in der nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Region Xinjiang in China am 17. Mai 2024. (Xinhua)
Der bedeutende „Bahnhafen“ Alashankou in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang im Nordwesten Chinas, der auch als Alataw Pass bekannt ist, hat 2025 eine Rekordzahl an Güterzügen zwischen China und Europa (Zentralasien) abgefertigt, was die wachsende Rolle des Korridors bei der Stabilisierung globaler Lieferketten unterstreicht.
Insgesamt passierten im vergangenen Jahr 8.165 Güterzüge den Bahnknotenpunkt, was laut örtlichen Zollbehörden einen Anstieg von 6,3 Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt.
Effizienzmaßnahmen, einschließlich des umfassenderen Einsatzes intelligenter Inspektionssysteme und Bilderkennungstechnologie, hätten es ermöglicht, Züge sofort nach Ankunft zu überprüfen und freizugeben, erklärte die Zollbeamtin Sofiya Umarjan.
„Diese Maßnahmen haben die Wartezeiten in Alashankou erheblich verkürzt“, erörtert Sofiya Umarjan. Im Jahr 2025 verzeichnete der Containerumschlagplatz einen Tageshöchstwert von 30 Güterzügen, während die Gesamtabfertigungszeit im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Prozent verkürzt wurde.
„Im Durchschnitt kann ein zurückkehrender Güterzug nun innerhalb von etwa zwei Stunden die Spurweitenänderung und die Umladung abschließen“, ergänzt Chen Zhibin, Betriebsleiter der Station.
Der Güterverkehr über Alashankou umfasst mittlerweile 128 Routen und verbindet China mit 21 Ländern, darunter Deutschland und Polen. Laut Zollangaben reicht das Transportgut von Autoteilen und Elektronikprodukten bis hin zu Konsumgütern des täglichen Bedarfs.
Der Hafen Alashankou liegt an der Grenze zu Kasachstan und dient als wichtiger Verkehrskorridor, der China mit Zentralasien und Europa verbindet. Die Einführung des ersten Güterzugdienstes zwischen China und Europa im Jahr 2011 verwandelte die nordwestliche Grenzregion Chinas in eine Vorreiterregion für die Öffnung des Landes.