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Xi Jinping: China wird niemals eine Bedrohung für andere Länder darstellen

Donnerstag, 29. Januar 2026 Quelle :

China werde niemals eine Bedrohung für andere Länder darstellen, unabhängig davon, wie stark es wachse und sich entwickle. Dies erklärte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping am Donnerstag bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer in Beijing.

Xi bekräftigte Chinas Bekenntnis zu einer friedlichen Entwicklung und betonte, China habe niemals einen Krieg begonnen oder auch nur einen Zentimeter fremdes Territorium besetzt.

Bei dem Treffen vereinbarten beide Seiten den Aufbau einer langfristigen, stabilen und umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen China und Großbritannien. In diesem Zusammenhang rief Xi dazu auf, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit weiter auszubauen, insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Finanzen und Dienstleistungsindustrie. Der Kern der chinesisch-britischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen liege im gegenseitigen Nutzen sowie in Win-Win-Ergebnissen, so der chinesische Staatspräsident.

Darüber hinaus forderte Xi beide Länder auf, gemeinsame Forschungsprojekte sowie industrielle Transformationen voranzutreiben, unter anderem in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Biowissenschaften, neue Energien und kohlenstoffarme Technologien, um gemeinsame Entwicklung und gemeinsamen Wohlstand zu fördern.

China sei zudem bereit, aktiv über die Gewährung einer einseitigen Visumbefreiung für britische Staatsbürger nachzudenken. Beide Seiten sollten den zwischenmenschlichen und kulturellen Austausch intensivieren und das Reisen weiter erleichtern, so Xi.

Als Befürworter des Multilateralismus und des freien Handels rief Xi China und Großbritannien außerdem dazu auf, gemeinsam für einen echten Multilateralismus einzutreten und diesen auch konsequent zu praktizieren. Das Völkerrecht könne nur dann tatsächlich wirksam sein, wenn sich alle Länder daran hielten. Insbesondere große Staaten sollten dabei eine Vorreiterrolle übernehmen, da die Welt andernfalls Gefahr laufe, in das „Gesetz des Dschungels“ zurückzufallen.