Wang Yi, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Direktor des Büros für Außenangelegenheiten des ZK der KP Chinas, hat am Mittwoch auf Einladung mit Emmanuel Bonne, dem außenpolitischen Berater des französischen Präsidenten, telefoniert.
Wang sagte, China und Europa seien Partner und keine Gegner, was durch die erfolgreiche Kooperation beider Seiten seit mehr als 50 Jahren längst bewiesen sei. China und Europa seien in der Lage, konkrete Handelsstreitigkeiten durch Dialoge zu koordinieren und zu lösen. Angesichts der gegenwärtigen Lage sollten China und Europa vor allem die Dialoge verstärken, das gegenseitige Vertrauen fördern und die Zusammenarbeit vertiefen. Die jüngsten China-Besuche mehrerer europäischer Staats- und Regierungschefs hätten die Beziehungen zwischen China und Europa wirksam gefördert. Es sei zu erwarten, dass Frankreich weiterhin eine aktive Rolle innerhalb der EU spielen sowie die gesunde und stabile Entwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen vorantreiben werde.
Bonne erklärte, die französische Seite schätze die umfassende strategische Zusammenarbeit mit China und sei bereit, die globalen Herausforderungen gemeinsam mit China anzugehen, um einen positiven Beitrag zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Stabilität der Welt sowie zur Förderung des gemeinsamen Wohlstands und der gemeinsamen Entwicklung zu leisten.
Beide Seiten tauschten auch ihre Meinungen zu aktuellen Brennpunktthemen wie der Ukraine-Krise, der Situation in Venezuela und der Lage im Iran aus.