Die Windkraftanlagen der ersten Phase des 300-Megawatt-Windparks im nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang wurden ans Stromnetz angeschlossen, teilte die China Huaneng Group am Montag mit.
Das Projekt, das sich im Kreis Aheqi im Kirgisisch Autonomen Bezirk Kizilsu befindet, ist mit Höhenlagen von bis zu 3.700 Metern der höchstgelegene Windpark in Nordwestchina.
Geplant ist die Installation von 45 Windkraftanlagen mit einer Leistung von je 6,7 Megawatt. Zusätzlich wird ein 30-Megawatt-Elektrochemiespeicher mit einer Kapazität von 60 Megawattstunden errichtet.
Nach vollständiger Inbetriebnahme soll der Windpark laut Dong Guoqiang, Projektmanager der China Huaneng Group, durchschnittlich 610 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und damit den jährlichen Strombedarf von rund 20.000 Haushalten decken.
Das Projekt werde außerdem die Kohlendioxidemissionen um mehr als 500.000 Tonnen pro Jahr reduzieren und damit sowohl die lokale Energiesicherheit als auch die kohlenstoffarme Entwicklung verbessern, fügte Dong hinzu.