Shanghais Konsumwirtschaft startete fulminant ins Jahr des Pferdes. Die Ausgaben stiegen laut der Shanghaier Handelskommission deutlich an.
Vom 15. bis 22. Februar, an acht der neun Frühlingsfest-Feiertage, verzeichnete die ostchinesische Metropole kombinierte Online- und Offline-Ausgaben in Höhe von 60,35 Milliarden Yuan (rund 8,69 Milliarden US-Dollar), was einem Plus von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Offline-Konsum wuchs sogar noch schneller: um 15,4 Prozent – ein Zeichen dafür, dass die Menschen wieder vermehrt persönlich feierten.
Dieser Boom kam nicht von ungefähr. Während der Feiertage läutete Shanghai seine Konsumsaison zum Jahresende ein und integrierte ein dichtes Programm mit Handel, Kultur, Tourismus, Sport und Ausstellungen in den Feiertagskalender. Im Durchschnitt fanden täglich über 300 Veranstaltungen in der ganzen Stadt statt.
Shanghais Anziehungskraft reichte weit über die Stadtgrenzen hinaus. Auch während der Feiertage zum Chinesischen Neujahr 2026 blieb die Stadt ein beliebtes Reiseziel für ausländische und inländische Besucher.
Die Verkäufe mit Mehrwertsteuerrückerstattung betrugen mehr als 80 Millionen Yuan und stiegen damit im Vergleich zum Vorjahr um 150 Prozent. Besucher aus Hongkong, Macau und Taiwan sowie aus Russland, Südkorea und den USA zählten zu denjenigen, die die höchsten Beträge geltend machten.
Mehrere Bezirke von Shanghai unterstützten das Feiertagsgeschäft mit erheblichen Subventionen und gaben eine breite Palette an Konsumgutscheinen aus, um die Ausgaben anzukurbeln. Daten von Alipay zeigen, dass die Bezirke der Stadt seit Januar Gutscheine im Wert von über 110 Millionen Yuan verteilt und so zu einem Umsatz von über 500 Millionen Yuan im Einzelhandel und in der Gastronomie beigetragen haben.