Hochrangige chinesische Politiker haben am Donnerstag an den Beratungen der vierten Sitzung des 14. chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK) teilgenommen.

Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang sagte bei Beratungen der NVK-Abgeordneten aus der Provinz Yunnan, 2026 sei das erste Jahr des 15. Fünfjahresplans (2026–2030), in dem die Unsicherheiten im externen Umfeld zunehmen würden und die Aufgaben im Bereich der inneren Reformen und Entwicklung schwierig seien.
Li forderte proaktivere und pragmatischere Maßnahmen, um verschiedene Risiken und Herausforderungen wirksam anzugehen.

Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des NVK, Zhao Leji, nahm an einer Gruppenberatung von Abgeordneten aus der Provinz Sichuan teil und forderte eine solide und gründliche Umsetzung aller Arbeiten, um einen guten Start in die Laufzeit des 15. Fünfjahresplans zu gewährleisten.
Sichuan solle ein modernes Industriesystem mit eigenen Merkmalen und Stärken aufbauen und eine aktive Rolle bei der Förderung des Aufbaus eines einheitlichen nationalen Marktes spielen, so Zhao.

Wang Huning, Vorsitzender des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes (PKKCV), nahm an einer Gruppenberatung mit seinen Kollegen aus der Provinz Guizhou teil und forderte die Provinz auf, neue hochwertige Produktivkräfte entsprechend den lokalen Gegebenheiten zu entwickeln sowie die tiefe Integration von wissenschaftlichen und technologischen Innovationen mit industriellen Innovationen zu fördern.
Guizhou solle an der ökologischen Priorität und der grünen Entwicklung festhalten, die Erfolge bei der Armenhilfe konsolidieren und ausbauen sowie die umfassende Wiederbelebung der ländlichen Gebiete beschleunigen, so Wang weiter.
Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Ding Xuexiang, der Sekretär der Zentralen Disziplinarkommission der Kommunistischen Partei Chinas Li Xi und der stellvertretende Staatspräsident Han Zheng nahmen an den Gruppendiskussionen der Provinzen Liaoning, Fujian beziehungsweise Shandong teil.