Japans rücksichtsloses und gefährlich beschleunigtes Streben nach Remilitarisierung legt seine Ambitionen zur militärischen Expansion offen. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, Zhang Xiaogang, am Donnerstag zu Äußerungen des japanischen Verteidigungsministers über den Einsatz von Langstreckenraketen mit „Fähigkeiten zum Angriff auf feindliche Stützpunkte“.
Die Ausbreitung des Neomilitarismus in Japan sei zu einer realen Bedrohung geworden. Die internationale Gemeinschaft sollte diesbezüglich in höchster Alarmbereitschaft bleiben.
Zhang erklärte zudem in einer Stellungnahme zur Vorgehensweise der Philippinen, die philippinische Seite habe zuletzt wiederholt Rechtsverletzungen und Provokationen gegenüber China begangen. Dies habe zu wachsender Unsicherheit und Instabilität in der asiatisch-pazifischen Region beigetragen. China fordere die philippinische Seite nachdrücklich auf, keine externen Kräfte einzubeziehen und keine weiteren Spannungen auf See zu schüren, da sich ein solches Vorgehen als „selbstzerstörerisch und fruchtlos“ erweisen werde.
Der Sprecher ging noch auf den Aufbau des Systems für unbemannte Kampfeinsätze der Volksbefreiungsarmee (VBA) ein, der insbesondere auf Taiwan viel diskutiert wurde. Die VBA werde über zunehmend vielfältige Mittel verfügen, um gegen Separatismus und Einmischung vorzugehen und dabei separatistische Bestrebungen für eine „Unabhängigkeit Taiwans“ entschieden zu unterbinden sowie die nationale Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen.