Shanghai hat offiziell ein Pilotprogramm für die internationale Zusammenarbeit im Datenbereich gestartet, wie die Behörden am Mittwoch bei der Eröffnung des „Global Digital Cooperation Forum 2026“ und der „Global Data Week“ bekannt gaben.
Unter der Leitung der Nationalen Datenverwaltung gehört Shanghai zu den ersten Städten, die ausgewählt wurden, um neue Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Datenzusammenarbeit zu testen.
Das Pilotprojekt umfasst sechs Schlüsselbereiche und 17 konkrete Maßnahmen. Mit Blick auf das Jahr 2030 strebt die Stadt den Aufbau eines neuen Systems für die internationale Datenzusammenarbeit an, das sich durch fortschrittliche Infrastruktur, gegenseitig anerkannte Regeln, leistungsfähige Plattformen und integrierte Anwendungsszenarien auszeichnet.
Im Mittelpunkt der Initiative steht die Erschließung des Potenzials von Daten, das Ankurbeln der digitalen Wirtschaft und die Unterstützung von Unternehmen bei ihrer Expansion ins Ausland. Sie zielt zudem darauf ab, eine hochwertige Grundlage für grenzüberschreitende Datenströme, ein System zur Angleichung der Rechtsvorschriften und ein besser koordiniertes Ökosystem für globale digitale Dienste zu schaffen.
Beamte erklärten, das Projekt werde neue Ansätze für die globale digitale Governance erproben und einen reibungsloseren, effizienteren grenzüberschreitenden Datenverkehr ermöglichen.