In den ersten vier Monaten des Jahres verzeichnete der chinesische Onlinehandel ein anhaltendes Wachstum, wie aus Daten des Handelsministeriums vom Dienstag hervorgeht. Demnach trug der Sektor damit weiterhin zu einer Belebung des Konsums und Stärkung der Realwirtschaft bei.
Ein Händler präsentiert am 30. März 2026 seine Produkte im öffentlichen Dienstleistungszentrum für grenzüberschreitenden E-Commerce in Shishi, einer Stadt in der südostchinesischen Provinz Fujian. (Xinhua/Jiang Kehong)
Von Januar bis April stiegen die Online-Einzelhandelsumsätze mit Waren und Dienstleistungen um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Umsätze mit Waren 72,2 Prozent zum Gesamtumsatzwachstum der Konsumgüter beitrugen.
Den Daten des Ministeriums zufolge stieg der Umsatz mit landwirtschaftlichen Produkten und Metallprodukten in besagtem Zeitraum um 12,2 Prozent, bei chemischen Erzeugnissen liegt der Wert bei 34,8 Prozent.
Der Onlinehandel beflügelte außerdem das rasante Wachstum in Dienstleistungsbranchen wie Tourismus und Gastronomie, deren Umsatzsteigerungen 33,2 bzw. 20 Prozent betrugen.
Angetrieben durch die Seidenstraßen-E-Commerce-Initiative verzeichneten mehrere Partnerländer einen sprunghaften Anstieg ihrer Exporte nach China. Wie das Ministerium mitteilte, legten Durianfrüchte aus Thailand um 344,8, Getränke aus den Vereinigten Arabischen Emiraten um 78,6 sowie italienische Freizeithosen um 22,8 Prozent zu.