Der elfte Strategiedialog zwischen China und Großbritannien hat am Dienstag zwischen dem chinesischen Außenminister Wang Yi und der britischen Außenministerin Yvette Cooper in Beijing stattgefunden.

Wang erklärte, beide Seiten sollten den wichtigen Konsens der Staats- und Regierungschefs beider Länder umsetzen, die langfristig stabile umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Großbritannien als Orientierung beibehalten, den hochrangigen Austausch intensivieren sowie mehr sichtbare und praktische Ergebnisse erzielen. Beide Länder sollten gemeinsam Beiträge zu Frieden, Stabilität, Wohlstand und Entwicklung in der Welt leisten sowie einer von Unsicherheit geprägten internationalen Lage mehr Stabilität verleihen.
China halte an der qualitativ hochwertigen Entwicklung und einer hochrangigen Öffnung fest. Der 15. Fünfjahresplan sei nicht nur ein Entwicklungsplan Chinas selbst, sondern zugleich eine Liste neuer Chancen für die Welt und passe in hohem Maße zur modernen Industriestrategie Großbritanniens, so Wang Yi weiter.

China und Großbritannien als ständige Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen trügen eine wichtige Verantwortung für die Zukunft der Welt. Beide Seiten sollten die UN-Charta einhalten, wahren Multilateralismus praktizieren sowie gemeinsam auf den Aufbau eines gerechteren und ausgewogeneren Systems der globalen Verwaltung hinwirken.
Der chinesische Außenminister erläuterte außerdem die Position Chinas zu Fragen im Zusammenhang mit Taiwan und Hongkong.
Yvette Cooper erklärte, die britische Seite sei bereit, entsprechend der von den Staats- und Regierungschefs beider Länder festgelegten Richtung den hochrangigen Austausch gemeinsam mit China zu intensivieren, institutionalisierte Dialogmechanismen voranzubringen sowie die Zusammenarbeit in Bereichen wie Wirtschaft und Handel, Finanzen, Energie, Künstliche Intelligenz und Klimawandel zu vertiefen.
Die britische Seite halte seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit China unverändert an ihrer Taiwan-Politik fest und werde diese auch nicht ändern, so Cooper weiter. Großbritannien sei bereit, gemeinsam mit China weiterhin durch offenen Dialog konstruktiv mit Differenzen umzugehen sowie eine gesunde und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen voranzutreiben.