Laut einem von den kommunalen Wissenschaftsbehörden veröffentlichten Grundsatzdokument plant Beijing, im Rahmen einer neuen Strategie bis 2028 ein globales Zentrum für KI-gestützte wissenschaftliche Forschung aufzubauen, um künstliche Intelligenz stärker in die wissenschaftliche Forschung zu integrieren.
Der Plan sieht die Entwicklung autonomer Labore vor, die KI-Systeme, Robotik und Instrumente, die Tests im Hochdurchsatz ausführen können, miteinander verbinden. Diese sollen in der Lage sein, den gesamten Forschungszyklus von der Hypothesengenerierung bis zur experimentellen Validierung abzuwickeln.
Nach Angaben der Behörden soll das System einen „rechnergestützten experimentellen Kreislauf“ schaffen, um wissenschaftliche Entdeckungen zu beschleunigen und die Dauer von Forschungsprozessen zu verkürzen.
Die Initiative schlägt außerdem eine allgemeine wissenschaftliche KI-Plattform zur Unterstützung der Literaturrecherche, des Experimentdesigns, der Datenanalyse und der Generierung von Schlussfolgerungen vor, um möglicherweise Aufgaben zu automatisieren, die traditionell von Forschungsteams in Laboren ausgeführt werden.
Der Plan zielt auf Bereiche wie Physik, Materialwissenschaften, Gesundheitswesen, Biowissenschaften, Quantentechnologie und biologische Züchtung ab und umfasst unterstützende Maßnahmen wie Instrumente zur Innovationsförderung und Forschungsgutscheine.