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Zahl der Schwerlast-Lkw mit alternativen Antrieben in China soll bis 2030 auf über 1,6 Millionen steigen

Mittwoch, 22. Juli 2026 Quelle :

Wie ein Vertreter des Verkehrsministeriums am Dienstag mitteilte, soll die Zahl der Schwerlast-Lkw mit alternativen Antrieben in China bis 2030 auf über 1,6 Millionen steigen.


Ein Mitarbeiter bewirbt am 26. Juni 2026 per Livestream Schwerlast-Lkw in einem auf die Lkw-Produktion spezialisierten Betrieb im Kreis Cheng‘an der Stadt Handan in der nordchinesischen Provinz Hebei. (Foto: Liang Jiayuan/Xinhua)

Wie Cai Tuanjie, ein Beamter des Verkehrsministeriums, erklärte, wurden im ersten Halbjahr 2026 etwa 140.000 Schwerlast-Lkw mit alternativen Antrieben verkauft, was einem Anstieg von 78,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Dieses explosionsartige Wachstum führt er auf ein Zusammenspiel von staatlichen Fördermaßnahmen und einer starken Nachfrage zurück und stellte fest, dass die Fahrzeuge nun rasch in den Massenmarkt vordringen.

Um diese Dynamik aufrechtzuerhalten, will die Regierung eine Reihe von Maßnahmen zur weiteren Verbreitung der Lkw auf den Weg bringen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei der Ausbau von Ladeinfrastruktur und Batteriewechselstationen. Die Behörden planen entlang bedeutender Güterverkehrsachsen, in den großen Ballungsräumen sowie an Häfen, Bergwerken, Fabriken und Logistikzentren die Errichtung von über 3.000 Lade- und Batteriewechselstationen für Schwerlast-Lkw.

Dafür werden nun mehr Mittel zur Verfügung gestellt. Für dieses Jahr sind bereits 22 Milliarden Yuan (rund 2,85 Milliarden Euro) aus extrem langfristigen Sonderstaatsanleihen reserviert. Damit sollen Zuschüsse für die Verschrottung und den Ersatz alter gewerblich genutzter Fahrzeuge finanziert werden, was vorrangig dem Umstieg auf Schwerlast-Lkw mit alternativen Antrieben dient.

In den nächsten fünf Jahren werde das Ministerium seine Bemühungen zum Umstieg auf emissionsarme Energieträger im Verkehr verstärken. Außerdem solle der Wandel hin zu einer ökologischeren Verkehrsinfrastruktur beschleunigt und Schadstoffe besser bekämpft werden. Dies sei alles Teil eines umfassenden Programms für eine ökologische Transformation des Verkehrssektors, so Cai.