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Zahl neu gegründeter Unternehmen mit ausländischer Beteiligung in China im ersten Halbjahr um sieben Prozent gestiegen

Montag, 31. August 2026 Quelle :

In China wurden im ersten Halbjahr 2026 35.000 neue Unternehmen mit ausländischer Beteiligung gegründet, wie die Staatliche Behörde für Marktregulierung mitteilte. Dies entspricht einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Nach Regionen aufgeschlüsselt verzeichneten laut der Behörde sowohl die wichtigsten Exportprovinzen Chinas als auch seine Grenzregionen einen Zuwachs an solchen Betrieben.

Unter den wichtigsten Exportprovinzen stieg die Zahl neu gegründeter Unternehmen mit ausländischer Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr in Hainan um 38,6 Prozent, in Shandong um 15,2 Prozent, in Guangdong um 8,1 Prozent und in Jiangsu um 6,8 Prozent.

Mit der Einführung der inselweiten Sonderzollregelungen im Freihandelshafen Hainan am 18. Dezember 2025 hat die Provinz Hainan eine Reihe von Maßnahmen zur Öffnung ihrer Wirtschaft umgesetzt, die ein für ausländische Investoren günstiges Geschäftsumfeld schaffen sollen.

Nach Branchen unterteilt entwickelte sich der Konsummarkt zu einem neuen Anziehungspunkt für ausländische Investitionen. Die Zahl der neu gegründeten Unternehmen mit ausländischer Beteiligung im Gesundheits- und Sozialwesen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 27,1 Prozent, während sie im Groß- und Einzelhandel um 11,9 Prozent sowie im Hotel- und Gastgewerbe um 11,7 Prozent zulegte.

Aus gesonderten Daten des Handelsministeriums geht hervor, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres fast 4.800 Unternehmen mit ausländischer Beteiligung zusätzliche Investitionen in China getätigt haben, während die ausländischen Direktinvestitionen in Hightech-Branchen im Vorjahresvergleich um 33,2 Prozent zunahmen.

Im Juni hatte das chinesische Handelsministerium gemeinsam mit anderen Regierungsstellen einen Aktionsplan zur Stabilisierung und Optimierung der Nutzung ausländischer Investitionen veröffentlicht, in dem 15 Maßnahmen aufgeführt sind.

Der Plan räumt einem breiteren Marktzugang im Dienstleistungssektor Priorität ein und fordert zudem Maßnahmen zur Förderung der Initiative „Invest China“. Darüber hinaus soll sichergestellt werden, dass die Bedenken von Unternehmen mit ausländischer Beteiligung hinsichtlich ihrer gleichberechtigten Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen sowie ihres fairen Zugangs zu Geschäftstätigkeiten umfassend berücksichtigt werden.