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BMW nimmt Serienproduktion von Batterien der sechsten Generation im Nordosten Chinas auf

Freitag, 16. Oktober 2026 Quelle :

Die BMW Group hat am Donnerstag in Shenyang, der Provinzhauptstadt von Liaoning im Nordosten Chinas, die Serienproduktion ihrer Hochspannungsbatterien der sechsten Generation offiziell gestartet. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Elektrifizierungs- und Lokalisierungsstrategie des Unternehmens in China.

Der Start der Batterieproduktion sei ein entscheidender Schritt für die Einführung der Modelle der „Neuen Klasse“ in China. Dabei werde auf die umfassenden Kompetenzen von BMW in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Technik, Einkauf und Produktion in Shenyang zurückgegriffen, erklärte Birgit Böhm, Präsidentin und Geschäftsführerin von BMW Brilliance Automotive Ltd.

Das Batterieprojekt mit einem Investitionsvolumen von 10 Milliarden Yuan (etwa 1,33 Milliarden Euro) zeichnet sich durch ein fortschrittliches Design mit großen zylindrischen Zellen aus. Um die groß angelegte industrielle Fertigung dieser Zellen voranzutreiben, hat BMW eng mit chinesischen Batterieherstellern wie CATL und EVE Energy zusammengearbeitet.

Shenyang ist der weltweit größte Produktionsstandort der BMW Group. Seit 2010 hat der Konzern dort mehr als 120 Milliarden Yuan investiert, und im Mai dieses Jahres rollte dort das siebenmillionste Fahrzeug vom Band.

Milan Nedeljković, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, betonte, die großen Standortvorteile von Shenyang, die solide industrielle Basis und das günstige Geschäftsumfeld hätten BMW dazu ermutigt, seine Investitionen weiter zu steigern und den Standort Shenyang zu einem Vorbild für eine industrielle Zusammenarbeit zwischen China und ausländischen Partnern zum gegenseitigen Nutzen zu machen.

Außerdem gab BMW am Donnerstag bekannt, dass seine neue, speziell für den chinesischen Markt entwickelte Version des BMW i3 eine Strecke von 1.213 Kilometern ohne Nachladen zurückgelegt habe.

Nach den Plänen des Unternehmens sollen bis 2027 fast 20 neue und überarbeitete Modelle mit Technologien der „Neuen Klasse“ auf den chinesischen Markt kommen. Bis 2030 will BMW den Anteil der in China produzierten Fahrzeuge bei seinen Verkäufen auf dem chinesischen Markt auf über 95 Prozent steigern. Das Unternehmen prüft zudem, den Export von in Shenyang hergestellten Modellen auf andere Märkte wie Südostasien auszuweiten.

Nedeljković zufolge ist China der dynamischste und wettbewerbsfähigste große Fahrzeugmarkt der Welt, und BMW sei entschlossen, die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen zu vertiefen und gemeinsam mit China den Weg in eine elektrifizierte Zukunft zu ebnen.