China hat in den letzten Jahren den ökologischen Schutz verstärkt und die Wiederherstellung seiner Feuchtgebiete kontinuierlich gefördert, sodass die Gesamtfläche der Feuchtgebiete des Landes nun die größte in Asien und die viertgrößte weltweit ist. Dies teilte die Nationale Forst- und Graslandverwaltung am Montag, dem Weltfeuchtgebietstag, mit.
Als eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde besitzen Feuchtgebiete einen unersetzlichen ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wert.
In den letzten Jahren hat China seine rechtlichen Schutzmaßnahmen für Feuchtgebiete verstärkt und sein Verwaltungssystem durch die Verabschiedung entsprechender Gesetze und Vorschriften verbessert. Bis heute haben 21 Provinzen ihre lokalen Vorschriften zum Schutz von Feuchtgebieten formuliert oder überarbeitet.
China hat ein mehrstufiges Feuchtgebietsmanagementsystem eingerichtet und verfeinert dieses kontinuierlich. Nach Angaben der Behörde wurden 82 Gebiete als Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung ausgewiesen und 80 Flächen als Feuchtgebiete von nationaler Bedeutung identifiziert, zusammen mit 1.208 wichtigen Feuchtgebieten auf Provinzebene.
Das Land beherbergt 22 akkreditierte internationale Feuchtgebietsstädte, die höchste Zahl weltweit. Darüber hinaus wurden 903 nationale Feuchtgebietsparks eingerichtet, von denen etwa 90 Prozent der Öffentlichkeit freien Eintritt bieten und jährlich rund 320 Millionen Besucher anziehen.
Während des 15. Fünfjahresplans (2026-2030) wird China laut Angaben der Regierung seine Rechts- und Regulierungsvorschriften in Bezug auf Feuchtgebiete weiter verbessern, die Überwachungs- und Frühwarnsysteme für den Schutz von Feuchtgebieten verstärken und Mechanismen zur Realisierung des Werts ökologischer Produkte aus Feuchtgebieten beschleunigen.