Die Stromlieferungen aus der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang in andere Teile Chinas stiegen im Januar gegenüber dem Vorjahr um 39,56 Prozent auf einen Rekordwert von 15,33 Milliarden Kilowattstunden. Dies markierte einen robusten Start ins Jahr 2026, wie aus den vorläufigen Daten hervorgeht, die das Beijing Power Exchange Center am Montag veröffentlichte.
Dieser Erfolg ist das Ergebnis marktorientierter Reformen in diesem Sektor. Seit Januar organisierte die State Grid Xinjiang Electric Power Co., der Hauptbetreiber der Stromübertragung in Xinjiang, 39 Runden provinzübergreifender Transaktionen, was einem Anstieg von 34,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Das Unternehmen hat die Handelsmechanismen verbessert, um die Übertragung grüner Energie zu unterstützen. Weiter wurde mit Regionen wie Shanghai, Zhejiang und Qinghai zusammengearbeitet, um mehrjährige Verträge über grünen Strom voranzutreiben.
Außerdem wurde die Netzanbindung verbessert, insbesondere mit nordöstlichen Gebieten wie der Provinz Jilin und der Autonomen Region Innere Mongolei. Das System nutzt Zeitunterschiede und Energiestrukturen, um die Übertragung zu optimieren. Zum ersten Mal erreichte Strom aus Xinjiang die östliche Innere Mongolei.
Unterstützt durch große Übertragungsprojekte wie die Ultrahochspannungs-Gleichstromübertragungsleitungen Hami-Chongqing und Changji-Guquan hat Xinjiang ein zuverlässiges regionenübergreifendes Stromnetz aufgebaut. Für die Zukunft plant das Unternehmen, die Stromübertragung weiter auszubauen, um die Energiesicherheit des Landes zu unterstützen und zu den Zielen der CO₂-Neutralität beizutragen.