Chinas Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben eine neue Rekordhöhe erreicht.
Yin Hejun, chinesischer Minister für Wissenschaft und Technologie, sagte am Donnerstag auf der vierten Sitzung des 14. Nationalen Volkskongresses (NVK) in der Großen Halle des Volkes in Beijing, der Zeitraum des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) sei eine entscheidende Phase für China, um größere Selbstständigkeit und Stärke in Wissenschaft und Technologie zu erreichen sowie sich zu einer globalen Wissenschafts- und Technologiemacht aufzubauen.
Yin stellte vier Prioritäten für die kommenden fünf Jahre vor: erstens, die Stärkung des qualitativ hochwertigen Wissenschafts- und Technologieangebots, zweitens, die Verbesserung der führenden Rolle von Unternehmen bei Innovationen, drittens, die Förderung des effizienten Transfers und der Anwendung von wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften sowie viertens, die Unterstützung lokaler Pilotprogramme.
Chinas wissenschaftliche und technologische Entwicklung habe ein neues Niveau erreicht, wobei China in der Rangliste der weltweiten Innovationskraft auf den zehnten Platz vorgesprungen sei, so Yin weiter.
China habe schnelle Fortschritte bei wissenschaftlichen und technologischen Innovationen verzeichnet, darunter fortschrittliche humanoide Roboter, weltweit führende Open-Source-Großmodelle, neue Durchbrüche in der Chipforschung und schnell wachsende innovative Arzneimittel. Im Jahr 2025 seien insgesamt 76 innovative Medikamente zugelassen worden und die Übersee-Lizenztransaktionen hätten 130 Milliarden US-Dollar übertroffen.
Zhang Yuzhuo, Vorsitzender der Staatlichen Aufsichts- und Verwaltungskommission für Staatsvermögen des chinesischen Staatsrats, erklärte, das Gesamtvermögen der zentral verwalteten chinesischen Staatsunternehmen habe von 2021 bis 2025 ein robustes Wachstum verzeichnet, von weniger als 70 Billionen Yuan (etwa 10,15 Billionen US-Dollar) auf über 90 Billionen Yuan. Die Gesamtgewinne seien im Vergleich zum vorherigen Fünfjahreszeitraum um 56,2 Prozent gestiegen.