Der chinesische Schwermaschinenhersteller Zoomlion hat am Mittwoch im westungarischen Tatabánya die erste Phase seines ersten Projekts für eine lokale, intelligente Fertigungsanlage in Europa gestartet.
Das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 43 Milliarden Forint (125 Millionen US-Dollar) solle 800 Arbeitsplätze schaffen, erklärte der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó bei der Eröffnungszeremonie.
Die ungarische Regierung unterstütze die Investition mit 7 Milliarden Forint (20,3 Millionen US-Dollar), so Szijjártó weiter. Die Zulieferer der Anlage seien zu 70 Prozent lokale Unternehmen.
Szijjártó betonte, Ungarn habe von der „allwettertauglichen“ umfassenden strategischen Partnerschaft für eine neue Ära, die 2024 mit China geschlossen wurde, profitiert. 2025 seien 30 Prozent der chinesischen Direktinvestitionen in Europa nach Ungarn geflossen.
In den vergangenen zehn Jahren habe die ungarische Regierung Abkommen mit chinesischen Unternehmen über 80 große Investitionsprojekte geschlossen und damit 50.000 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, fügte er hinzu.
Das neue Werk markiere einen wichtigen Meilenstein in der Europastrategie des Unternehmens, sagte Ren Huili, Vizepräsident von Zoomlion und Geschäftsführer von Zoomlion Access Machinery, bei der Eröffnungszeremonie.
Das Projekt werde die lokale Fertigung, Forschung und Entwicklung sowie den Service des Unternehmens in Europa stärken und es dem Unternehmen ermöglichen, besser auf die Marktnachfrage zu reagieren, fügte Ren hinzu.