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Gehen ausländische Investitionen in China massiv zurück?

Montag, 30. März 2026 Quelle :

In letzter Zeit wird in westlichen Narrativen erneut die alte Leier vom „Abzug ausländischen Kapitals aus China“ aufgewärmt. Einige ausländische Medien versuchen, ein Bild von Chinas „Verlust seiner Attraktivität“ zu zeichnen, indem sie einzelne Fälle multinationaler Unternehmen herausgreifen, die ihre Geschäftstätigkeit anpassen. Doch ist das wirklich der Fall?

Die Daten zeichnen ein anderes Bild. Im Jahr 2025 überstiegen die ausländischen Direktinvestitionen auf dem chinesischen Festland zum 16. Mal in Folge 700 Milliarden Yuan (100 Milliarden US-Dollar). Im selben Jahr wurden in China insgesamt 70.392 neue ausländische Unternehmen gegründet, was einem Anstieg von 19,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Man darf sich nicht auf Einzelfälle konzentrieren oder sich von reißerischen Schlagzeilen täuschen lassen, wenn man die tatsächliche Situation ausländischer Investitionen in China verstehen will. Walmart liefert ein gutes Beispiel. Zwar haben einige Walmart-Filialen in China in den letzten Jahren geschlossen, doch die Sam's-Club-Filialen florieren.

Es ist völlig normal, dass multinationale Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit in China anpassen, denn wie in anderen etablierten Märkten hat auch auf dem chinesischen der Wettbewerb zugenommen.

Einige im Westen sind daran gewöhnt, chinesische Industrien als „Branchen am unteren Ende“ zu betrachten, doch das ist eine starre Sichtweise. Mit wachsender nationaler Stärke und industrieller Modernisierung haben sich Chinas komparative Vorteile verschoben. Im Rahmen von Chinas gezielter Strategie zur Verbesserung seiner Position entlang der Wertschöpfungskette verlagern sich arbeitsintensive Branchen mit geringer Wertschöpfung ins Ausland.

Globale smarte Investitionen fließen weiterhin nach China. Die Schweiz, die für die weltweit höchsten Standards in der Fertigung und Präzisionsarbeit steht, verzeichnete einen bemerkenswerten Anstieg ihrer tatsächlichen Investitionen in China um 66,8 Prozent.

Diese Fakten belegen hinreichend, dass Chinas makroökonomische Effizienz bei der Ressourcenallokation weiterhin zu den besten weltweit zählt und ausländisches Kapital, das Chinas hochwertige Entwicklung unterstützt, nach wie vor außergewöhnlich hohe Renditen erwirtschaftet.

Da sich Produktivkräfte neuer Qualität derzeit rasant entwickeln, hat sich die Logik, die ausländische Unternehmen zur Vertiefung ihrer Präsenz auf dem chinesischen Markt bewegt, von dem alten Paradigma „in China, für China“ zu einem neuen „in China, für die Welt“ gewandelt. Hochkarätige ausländische Unternehmen aus der Schweizer Präzisionsfertigung, der europäischen Biopharmazie und anderen fortschrittlichen Branchen strömen nach China – nicht nur wegen kurzfristiger Gewinne, sondern um sich ihre „Eintrittskarte“ für die nächste technologische Revolution zu sichern.

Warum halten Unternehmen wie BMW und Mercedes-Benz trotz politischen Drucks so stark an China fest? Jüngste Umfragen mehrerer ausländischer Institutionen, die multinationale Konzerne untersuchten, zeigen, dass mehr als 90 Prozent der befragten Unternehmen beabsichtigen, weiterhin in China zu investieren, und fast 70 Prozent der Führungskräfte blicken den Zukunftsaussichten in China in den nächsten drei bis fünf Jahren zuversichtlich entgegen.

Eine wichtige Quelle dieses Vertrauens sind Chinas institutionelle Stärken. Im aktuellen internationalen Klima ist diese Art von Vorhersehbarkeit besonders wertvoll. Zhang Lei, Vizepräsident für Kommunikation der Bayer Group Greater China & Nordostasien, erklärte gegenüber der „Global Times“, dass man von Chinas Öffnung profitiere und aktiv daran beteiligt gewesen sei, sei und sein werde.

Da sich Produktivkräfte neuer Qualität mit der Zeit immer schneller herausbilden, wird sich der Spielraum für Chinas eigene Entwicklung und seine internationale Zusammenarbeit weiter vergrößern.