Chinas größtes wissenschaftliches intelligentes Rechencluster wurde am Dienstag im Kernknoten des nationalen Supercomputing-Netzwerks in Zhengzhou in der Provinz Henan in Betrieb genommen, berichtet die China Media Group (CMG).
Dies markiert einen entscheidenden Durchbruch für die Recheninfrastruktur des Landes im Bereich KI-gestützter Forschung und verhilft China zu einer führenden Position bei industriellen KI-Anwendungen.
Der Netzknoten nahm am 5. Februar mit über 30.000 in China hergestellten KI-Beschleuniger-Chips den Testbetrieb auf. Am Dienstag erhöhte sich die Anzahl dieser Chips auf 60.000 Einheiten, so CMG.
Der Kernknoten hat ein integriertes, umfassendes und in China entwickeltes Ökosystem geschaffen, das Daten, Rechenleistung, Modelle und Anwendungen vereint. Es kombiniert diverse Datensätze und Tools mit Tausenden von Open-Source-Modellen und ermöglicht so eine schnelle Bereitstellung und Entwicklung.
Auf der Supercomputing-Netzwerkplattform müssen Nutzer sich nicht mit Softwarekonfigurationen und IT-Workflows beschäftigen. Stattdessen können sie ihre Bedürfnisse einfach in natürlicher Sprache ausdrücken, und ein hoch entwickelter wissenschaftlicher Rechenagent zerlegt Aufgaben automatisch, ruft Modelle auf und plant Rechenressourcen, um durchgängige Ergebnisse zu liefern. Dadurch wird die für Forschungsaufgaben benötigte Zeit drastisch verkürzt, berichtet CMG.
Diese Infrastruktur wird weiterhin offen gestaltet sein und alle Anwendungsbereiche in Forschung und Industrie abdecken, während sie zugängliche und benutzerfreundliche Dienste bietet. Laut CMG soll sie China dabei helfen, bedeutende Fortschritte im Bereich der KI zu erzielen und sich einen frühen Vorsprung im globalen Technologiewettbewerb zu sichern.