Im ersten Quartal 2026 wurden laut Angaben der Zollbehörde von Shanghai vom Dienstag mehr als 400.000 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (NEV) über die Häfen von Shanghai exportiert. Dies macht fast 70 Prozent der gesamten Autoexporte der Stadt aus.
Shanghai, Chinas größter Umschlagplatz für Autoexporte, hat ein „duales“ Exportmodell entwickelt, das sich auf das Hafengebiet Waigaoqiao und den Nangang-Kai im neuen Lingang-Gebiet stützt.
Zolldaten zeigten, dass Waigaoqiao in den ersten drei Monaten 386.000 Fahrzeuge exportierte, was einem Anstieg von 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei machten NEV 68,5 Prozent der Gesamtzahl aus. Unterdessen stieg das Gesamtexportvolumen am Nangang-Kai um 111 Prozent auf 207.000 Einheiten, während die NEV-Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 176 Prozent in die Höhe schossen.
Diese Zahlen entsprechen einem durchschnittlichen täglichen Export von rund 6.600 Fahrzeugen über die Häfen von Shanghai im ersten Quartal, darunter etwa 4.500 NEV. Zu den wichtigsten Zielmärkten zählen Belgien, Brasilien und Südafrika.
Um der wachsenden Nachfrage nach einer schnellen Zollabfertigung gerecht zu werden, haben die Behörden sogenannte „grüne Kanäle“ eingerichtet und bieten einen rund um die Uhr verfügbaren Termin-Service an. Die lokalen Zollämter nutzen zudem Big Data und Risikobewertungen, um die Kontrollprozesse zu optimieren.