Deutsche Unternehmen, die in China tätig sind, blicken optimistischer auf die chinesische Wirtschaft und die Aussichten ihrer Branche. Zudem planen sie, ihre Investitionen in China zu erhöhen. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage hervor.
Die Deutsche Handelskammer in China (AHK China) teilte im Rahmen einer Blitzumfrage mit, dass 37 Prozent der befragten Unternehmen für die kommenden sechs Monate eine Verbesserung der chinesischen Wirtschaft erwarten, was ein deutlicher Anstieg um 22 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr ist. Umgekehrt rechnen lediglich 17 Prozent mit einer Verschlechterung der Lage – ein starker Rückgang gegenüber 56 Prozent im Jahr 2025.
Von den 216 befragten deutschen Unternehmen planen 61 Prozent, ihre Investitionen in China innerhalb der nächsten zwei Jahre auszuweiten. Dieser Wert liegt über dem des Vorjahres (53 Prozent) und markiert den höchsten Stand seit 2023.
Gleichzeitig haben sich die Erwartungen hinsichtlich Umsatz, Gewinn, Investitionen und Beschäftigung im Vergleich zum Vorjahr durchweg verbessert. 34 Prozent der Unternehmen berichten von günstigeren Rahmenbedingungen für das Jahr 2026 – ein Anstieg gegenüber 19 Prozent im Jahr 2025.
Der Umfrage zufolge gaben drei Viertel der Unternehmen an, dass die Spannungen im Nahen Osten negative Auswirkungen auf ihren Geschäftsbetrieb haben – vor allem in Form höherer Logistikkosten und gestiegener Einkaufspreise.