Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat nach der Grubenexplosion in der nordchinesischen Provinz Shanxi am Freitag umgehend alle erforderlichen Maßnahmen zur Rettung der Vermissten und zur Behandlung der Verletzten angeordnet.
Xi forderte eine angemessene Bewältigung der Unfallfolgen und drängte auf eine gründliche Untersuchung der Unfallursache, wobei die Verantwortlichen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zur Rechenschaft gezogen werden sollen.
Die Gasexplosion ereignete sich am Freitag unter Tage im Kohlebergwerk Liushenyu im Kreis Qinyuan und forderte zahlreiche Opfer.
Xi mahnte, dass die Behörden im ganzen Land aus dem Unglück lernen müssten. Sie sollten bei der Arbeitssicherheit besonders wachsam bleiben und die Suche nach potenziellen Risiken verstärken, um schwere Unfälle zu vermeiden.
Da in China die Hochwassersaison begonnen hat, forderte er zudem eine verstärkte Notfallvorsorge sowie solide Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Katastrophenhilfe, um Leben und Eigentum der Menschen zu schützen.