China hofft auf ein gemeinsames Entgegenkommen mit der Europäischen Union, um Differenzen und Reibungen im Wirtschafts- und Handelsbereich durch Dialog und Konsultationen beizulegen. Dies erklärte ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums am Samstag. Ziel sei es, die stabile und gesunde Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu fördern.
Hintergrund der Äußerungen ist eine Plenarsitzung der EU-Kommission am Freitag, bei der die Beziehungen zu China erörtert wurden. Der Sprecher betonte, dass China und die EU wichtige und gleichberechtigte Wirtschafts- und Handelspartner auf der Grundlage gegenseitigen Nutzens seien. Derzeit prüften beide Seiten die Einrichtung eines Konsultationsmechanismus für Handels- und Investitionsfragen und würden entsprechende Gespräche führen. China hoffe, dass die europäische Seite die Regeln der Welthandelsorganisation einhalte, sich für Freihandel und fairen Wettbewerb einsetze und Protektionismus sowie Unilateralismus entschieden ablehne. Sollte die europäische Seite dennoch einseitig neue Handelsinstrumente einführen und diskriminierende Beschränkungen verhängen, werde China entschlossen mit Gegenmaßnahmen reagieren und wirksame Schritte zur Wahrung seiner eigenen Interessen ergreifen.