China treibt die Öffnung des Telekommunikationssektors stetig voran. Seit Erteilung der ersten Genehmigungen im Februar 2025 haben insgesamt 166 aus dem Ausland finanzierte Unternehmen eine Genehmigung zum Pilotbetrieb von Telekommunikationsdiensten erhalten. Dies teilte das Ministerium für Industrie und Telekommunikationstechnologie am Mittwoch mit.
Diese Firmen dürfen nun in ganz China bestimmte internet- und datenbasierte Telekommunikationsdienste anbieten, darunter Online-Rechenzentren, Internetzugänge und Informationsdienste.
Aufbauend auf bestehenden Regelungen, darunter den Verpflichtungen Chinas gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO), Bestimmungen für in der Erprobung befindliche Freihandelszonen und Maßnahmen zur weiteren Öffnung des Dienstleistungssektors, hat sich das Ministerium aktiv an den hochrangigen internationalen Wirtschafts- und Handelsregeln ausgerichtet. In diesem Zuge initiierte es vier Pilotprojekte in Beijing, Shanghai, Hainan und Shenzhen, in deren Rahmen Obergrenzen für ausländische Beteiligungen an Telekommunikationsdienstleistungen wie bspw. Online-Rechenzentren aufgehoben wurden.
In ganz China sind mehr als 3100 Telekommunikationsunternehmen mit ausländischer Beteiligung tätig. Diese Firmen sollen chinesischen Konsumenten ein vielfältiges Angebot an Telekommunikationsdiensten und -produkten zur Verfügung stellen und damit ein offenes und dynamisches Marktumfeld weiter befördern, so das Ministerium.
Von dort hieß es außerdem, es würden weitere Maßnahmen ergriffen, um die Öffnung des Telekommunikationssektors voranzutreiben und Unternehmen mit ausländischer Beteiligung zum Markteintritt zu ermutigen.