Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Regierungsdokument will China die Verknüpfung der Tourismusbranche mit der Eisenbahn weiter voranbringen und mit zusätzlichen Maßnahmen den Konsum im Dienstleistungssektor ankurbeln.
Eine Passagierin im Zug Nr. Y783 in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang betrachtet ihre Fotos auf der Kamera eines Fotografen, 25. Januar 2026. (Xinhua/Zhang Tao)
China wird auf den Tourismus ausgerichtete Sanierungen von Bahnhöfen sowie den Bau von touristischer Infrastruktur mit Haushaltsmitteln und anderen Finanzierungsinstrumenten unterstützen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von acht Behörden, darunter dem Handelsministerium, dem Ministerium für Kultur und Tourismus sowie der China State Railway Group Co., Ltd.
Geeignete Kommunen werden darin ermuntert, unter Einhaltung geltender Gesetze und Vorschriften private Kapitalinvestitionen in die Entwicklung und den Betrieb von Angeboten im Eisenbahntourismus zu lenken.
Das besagte Dokument fordert Finanzinstitute auf, bessere Finanzierungsmöglichkeiten für die technologische Modernisierung und die Erneuerung der Ausstattung touristischer Züge bereitzustellen.
So sollten grenzüberschreitende Tourismuszüge zwischen China und Laos, Kasachstan, Vietnam und Russland geplant und entwickelt werden. Außerdem seien speziell auf ausländische Touristen zugeschnittene Tourismuszüge notwendig, wird im Dokument betont.
Lokalregierungen und Bahnbetreiber würden dabei unterstützt, Tourismusressourcen wie Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Gastronomie und Sportveranstaltungen besser mit Bahnstrecken sowie Straßen- und Wasserwegen zu verknüpfen.
Das Dokument schlägt zudem den Aufbau eines Big-Data-Systems für den Bahntourismus vor. Dieses soll Touristenströme überwachen, prognostizieren und analysieren sowie die Konzeption, Entwicklung, Vermarktung und den Betrieb von bahntouristischen Produkten unterstützen.