Die chinesischen Zentralbehörden haben am Montag insgesamt 260 Millionen Yuan für die Katastrophenhilfe und den Wiederaufbau in den von Überschwemmungen betroffenen Regionen des Landes bereitgestellt.
Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) teilte mit, sie habe 100 Millionen Yuan aus dem zentralen Staatshaushalt bereitgestellt, um die Sofortmaßnahmen in der Autonomen Region Guangxi der Zhuang-Nationalität im Süden Chinas zu unterstützen, nachdem schwere Regenfälle und Überschwemmungen, ausgelöst durch den Taifun Maysak, Menschenleben gefordert und Sachschäden verursacht hatten.

Rettungskräfte evakuieren am 6. Juli 2026 Dorfbewohner in der Stadt Qinzhou in der südchinesischen Autonomen Region Guangxi der Zhuang-Nationalität. (Xinhua/Zhang Ailin)
Die Mittel werden hauptsächlich für die Notfallinstandsetzung beschädigter Infrastruktur, darunter Straßen und Wasserbauanlagen, sowie öffentlicher Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser verwendet. Ziel ist es, den betroffenen Gebieten zu helfen, die normale Produktion und das tägliche Leben so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Zuweisung folgt auf eine nationale Katastrophenhilfe-Notfallreaktion der Stufe IV für Guangxi am 6. Juli durch den Nationalen Ausschuss für Katastrophenschutz.
Unabhängig davon haben das Finanzministerium und das Ministerium für Notfallmanagement gemeinsam 160 Millionen Yuan aus den zentralen Mitteln für Naturkatastrophenhilfe vorab bereitgestellt, um Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Taifunbewältigung und zur Notfallrettung in sechs Regionen zu unterstützen: Guangxi, Hunan, Liaoning, Jilin, Anhui und Shandong.
Die Mittel sollen laut Angaben der Ministerien für Such- und Rettungsmaßnahmen, die Evakuierung und vorübergehende Unterbringung der betroffenen Einwohner, die Beseitigung von Gefahrenquellen, die Überprüfung und Minderung von Sekundärkatastrophenrisiken sowie die Instandsetzung beschädigter Häuser verwendet werden.
Die jüngste Ankündigung der Finanzhilfen erfolgt vor dem Hintergrund, dass heftige Regenfälle und Überschwemmungen mehrere Teile Chinas heimgesucht haben.
China befindet sich in seiner Haupthochwassersaison, wobei die Behörden warnen, dass die Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Taifunbewältigung weiterhin eine Herausforderung darstellen. Das Finanzministerium erklärte, dass die Entwicklung der Katastrophensituation weiterhin genau beobachtet und die finanzielle Unterstützung für Hochwasserschutz, Notfallmaßnahmen und Katastrophenhilfe verstärkt werden.