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Von China vorgeschlagene globale Initiativen zeigen laut Analysten einen Weg zu einer gerechteren Welt auf

Montag, 20. Juli 2026 Quelle :

Die von China vorgeschlagenen globalen Initiativen zeigen einen Weg zu einer gerechteren und ausgewogeneren internationalen Ordnung auf, die durch Multilateralismus und eine stärkere Vertretung der Entwicklungsländer gekennzeichnet ist, sagten ägyptische Experten am Samstag auf einem Seminar in Kairo.


Ein Teilnehmer der Global South Media and Think Tank Forum Chinese-Arab Partnership Conference betrachtet auf einer Fotoausstellung im Rahmen einer chinesisch-arabischen Kunstausstellung in Kairo (Ägypten) am 13. Mai 2026 Exponate zur chinesisch-arabischen Zusammenarbeit. (Foto: Xinhua/Xin Mengchen)

Das von der in Kairo ansässigen Denkfabrik Global Forum for Future Studies organisierte Seminar befasste sich mit der Global Governance Initiative (GGI) im Hinblick auf das Weißbuch „Gerechtere und ausgewogenere globale Governance: Chinas Prinzipien, Vorschläge und Maßnahmen“, das am 17. Juni vom Informationsbüro des chinesischen Staatsrates veröffentlicht wurde.

Das Weißbuch fordert gemeinsame Anstrengungen zum Aufbau eines gerechteren und ausgewogeneren globalen Governance-Systems.

„Die GGI dient als institutioneller Rahmen, der die vier von China vorgeschlagenen großen Initiativen zusammenführt: die Global Development Initiative (GDI), die Global Security Initiative (GSI), die Global Civilization Initiative (GCI) und die GGI“, sagte Samar Ibrahim, Professorin für Politikwissenschaft an der May University und Mitglied des Ägyptischen Rates für Auswärtige Angelegenheiten.

Laut Ibrahim hat China seine Vision einer globalen Governance durch eine Reihe von Initiativen, die in den letzten fünf Jahren gestartet wurden, schrittweise erweitert.

Im Jahr 2021 sei die GDI eingeführt worden, um Herausforderungen in der Entwicklung anzugehen, gefolgt von der GSI im Jahr 2022 und der GCI im Jahr 2023, um die gemeinsame Sicherheit und den Dialog zwischen den Zivilisationen voranzutreiben, sagte Ibrahim und fügte hinzu, dass die im letzten Jahr vorgestellte GGI auf diesen Säulen aufbaue, um das internationale Governance-System zu verbessern.

Sie glaube, dass Chinas Vision auf echtem Multilateralismus, Respekt vor staatlicher Souveränität und Gleichheit, umfassenden Konsultationen, gemeinsamem Nutzen und gemeinsamer Entwicklung basiere, die alle auf den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit abzielten.


Ein Roboter demonstriert im Shanghai World Expo Exhibition and Convention Center in Shanghai am 17. Juli 2026 seine Fähigkeit, Fotos aufzunehmen. (Fotos: Xinhua/Wang Xiang)

Maram Diaa, Forscherin am Al-Ahram Center for Political and Strategic Studies, sagte: „Die Welt ist mit zunehmenden geopolitischen Spannungen, Protektionismus, Handels- und Technologiestreitigkeiten sowie einer größer werdenden Entwicklungslücke zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden konfrontiert.“

Um diese „Governance-Defizite“ anzugehen, befürworte die GGI den Aufbau „einer gleichberechtigten und geordneten multipolaren Welt“ und orientiere sich dabei an der Reform des internationalen Systems mit einer inklusiveren, offeneren und für alle Seiten vorteilhaften Globalisierung, fügte Diaa hinzu.

Während der Veranstaltung beschrieb Jumana Nazmy, Lehrassistentin an der Fakultät für Politikwissenschaft der Badr-Universität, die vier Initiativen als ergänzende Säulen eines kohärenten strategischen Rahmens.

Nazmy beschrieb Entwicklung als die Grundlage menschlichen Fortschritts, Sicherheit als die Voraussetzung für Frieden, zivilisatorischen Dialog als die Brücke zum gegenseitigen Verständnis und Global Governance als den Garanten eines fairen und nachhaltigen Systems.

„Die strategische Integration der chinesischen Initiativen bietet einen umfassenden Rahmen für die internationale Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt auf Dialog und kollektivem Handeln gegenüber einseitigen Ansätzen liegt“, sagte sie.