Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat am Samstag die handwerklichen Porzellan-Industrieanlagen in Jingdezhen während der 48. Sitzung des Welterbekomitees im südkoreanischen Busan in die Welterbeliste aufgenommen.
Mit dieser Aufnahme erhöht sich die Gesamtzahl der Welterbestätten in China auf 61.
Bei den Anlagen handelt es sich um eine Gruppe von Kulturerbestätten, die die handwerkliche Porzellanherstellung repräsentieren, die sich vom 10. bis zum 19. Jahrhundert in Jingdezhen in der ostchinesischen Provinz Jiangxi entwickelte.
In Jingdezhen entstehe Porzellan von außergewöhnlicher Qualität, so die UNESCO. Das berühmte blau-weiße Porzellan und seine kunstvollen Designs hätten sich zu einer begehrten Handelsware weltweit entwickelt und seien zugleich zum Inbegriff chinesischer Kulturtradition und Handwerkskunst geworden.