Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, hat am Mittwoch Versuche entschieden zurückgewiesen, Länder im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zur Parteinahme zu zwingen, und jede Form der Blockkonfrontation abgelehnt.
Lin äußerte sich bei einer regulären Pressekonferenz als Reaktion auf Berichte, wonach die Vereinigten Staaten planen, einen Brief an die Unterzeichner der „Gemeinsamen Erklärung zur Partnerschaft für KI-Chancen“ zu senden, in dem sie dazu auffordern, nicht gleichzeitig US-geführten Initiativen und anderen damit konkurrierenden Mechanismen beizutreten.
Laut Lin ist KI eine Errungenschaft menschlicher Weisheit und ein gemeinsamer Schatz für alle.
Er wies darauf hin, dass die internationale Gemeinschaft allgemein eine umfassende Zusammenarbeit im Bereich KI erwarte und jedes Land das Recht habe, seine Partner entsprechend den eigenen nationalen Gegebenheiten und Entwicklungsbedürfnissen auszuwählen.
Lin betonte, China lehne es entschieden ab, Länder zu zwingen, sich für eine Seite zu entscheiden, oder bei KI eine Konfrontation zu betreiben, die auf Lagerbildung basiert.
Er forderte alle Parteien auf, das Nullsummen-Denken aufzugeben, die Solidarität zu wahren, die digitale Souveränität aller Nationen zu respektieren und gemeinsam am Aufbau eines gerechten globalen Governance-Systems für KI zu arbeiten. So solle die Technologie als wichtiger Faktor der Förderung des gemeinsamen Wohlstands und der Wahrung der gemeinsamen Sicherheit dienen können.