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Chinas Technologie-Metropole inspiriert junge Menschen zu Diskussionen über eine grüne Zukunft des Asien-Pazifik-Raums

Montag, 24. August 2026 Quelle :

Junge Experten und Wissenschaftler aus der Asien-Pazifik-Region kamen in Shenzhen, einem weltweit führenden Technologiezentrum in der südchinesischen Provinz Guangdong, zusammen, um gemeinsam zu erörtern, wie die Energiewende die Region verändern und welchen Beitrag sie selbst dazu leisten könnten.


Teilnehmer besichtigen die Umspannstation Chunhui im Zentrum von Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong, 21. August 2026. (Foto: Xinhua)

Auf der Veranstaltung unter dem Motto „Asia-Pacific Youth Gathering: Building a Shared Future Through Energy“ versammelten sich mehr als 60 Fachleute, Wissenschaftler und Journalisten aus 13 Ländern und Regionen zu Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen.

„Der Aufbau eines sauberen, sicheren und effizienten Energiesystems ist ein wesentlicher Eckpfeiler des gemeinsamen Wohlstands des asiatisch-pazifischen Raums“, erklärte Yu Guanyi, Leiter des Think-Tank-Büros beim APEC Sustainable Energy Center, auf der Eröffnungszeremonie der Veranstaltung.

Leo Barry, ein australischer Masterstudent an der Yenching Academy der Beijing University, betonte die Bedeutung junger Stimmen bei der grünen Transformation. Es sei von entscheidender Bedeutung, mehr junge Menschen zur Teilnahme an solchen Fachdiskussionen zu ermutigen, weil sie so inspiriert werden könnten, einen echten Beitrag zu einer saubereren, grüneren und wohlhabenderen Zukunft zu leisten.

Die jungen Teilnehmer besichtigten außerdem Chinas erste interaktive CO₂-neutrale Umspannstation, die 110-kV-Umspannstation Chunhui im Zentrum von Shenzhen. Dort wollten sie erfahren, wie grüne Energie die Metropole zuverlässig mit Strom versorgen kann, um die pulsierende Wirtschaft der Stadt am Laufen zu halten.

Da Shenzhen im November Gastgeber des 33. APEC-Gipfels sein wird, richteten die Teilnehmer ihr Augenmerk besonders auf die Energiekooperation zwischen den verschiedenen Ländern der Region.

Das Stromnetz in der Asien-Pazifik-Region steht noch immer vor gemeinsamen Herausforderungen wie etwa beim Zugang zu Energie und dem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Genau deshalb sei die regionale Zusammenarbeit so wichtig, so Chhoeun Raksmey vom kambodschanischen Ministerium für Industrie, Wissenschaft, Technologie und Innovation.

Daraufhin teilte Yang Bo, Spezialist für kommerzielle Projekte bei der China Southern Power Grid Co., Ltd., seine Erkenntnisse. Er war Projektbeteiligter bei Chinas erster 500-kV-Wechselstromtrasse nach Laos, die im April den Betrieb aufnahm.

Anfang dieses Monats floss erstmals Strom aus Wasserkraft im nördlichen Laos über diese Verbindung in die Greater Bay Area Guangdong-Hongkong-Macao. Bis Ende Oktober sollen über die neue Leitung insgesamt etwa 600 GWh Strom transportiert werden.

„Diese bilaterale Energiekooperation ermöglicht es Laos, aus seinen Ressourcen direkt spürbare wirtschaftliche Vorteile für die lokale Bevölkerung zu ziehen und damit seine Position als regionale Drehscheibe für saubere Energie zu stärken“, so Yang gegenüber Xinhua.

Der grüne Strom aus Laos kommt nun in einer Zeit nach Shenzhen, in der China seine Zusammenarbeit mit regionalen Partnern bei der Energiewende vertieft. Im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative und des Lancang-Mekong-Kooperationsmechanismus hat sich China aktiv am Bau grenzüberschreitender Projekte für saubere Energien in den Bereichen Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und Energiespeicher beteiligt. Damit treibt das Land die grüne Entwicklung der gesamten Region voran.

Diese Kooperation bringe zudem moderne Photovoltaik-Technologie, Netzinfrastruktur, intelligente Steuerungssysteme und Lösungen für das Energiemanagement in die Region, wodurch die Zuverlässigkeit der Stromversorgung und die Energieeffizienz verbessert würden, erläuterte Chisa Jermwarayukorn, Generalsekretärin des Asia-Pacific Think Tanks. Dieser Ansatz werde es den Ländern der Region ermöglichen, enger zusammenzuwachsen und langfristige Partnerschaften einzugehen, so Chisa weiter.

„Als Nachbarländer mit unterschiedlichen Ressourcen ist es jetzt an der Zeit, dass wir unsere Stärken teilen, die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit ausbauen und weitere konkrete Projekte in der Asien-Pazifik-Region umsetzen, um gemeinsam eine grüne und nachhaltige Zukunft zu schaffen“, betonte Chhoeun Raksmey.