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China eröffnet Ausstellungshalle zur Bewahrung von Sprachen und sprachlicher Vielfalt

Montag, 24. August 2026 Quelle :

Am Montag wurde in Changsha, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hunan, eine neue Ausstellungshalle eröffnet, die der Bewahrung der vielfältigen Sprachressourcen Chinas gewidmet ist. Damit werden der Öffentlichkeit jahrzehntelange Bemühungen zur Dokumentation von Sprachen und Dialekten durch digitale und interaktive Displays präsentiert.

Die Ausstellungshalle des Projekts zum Schutz der Sprachressourcen Chinas im Hunan-Museum vereint Aufzeichnungen und andere Sprachmaterialien, die von mehr als 1.800 Feldforschungsstandorten in ganz China gesammelt wurden. Diese decken chinesische Dialekte, Sprachen ethnischer Minderheiten und verwandte kulturelle Traditionen ab. Außerdem werden mehr als 30 sprachbezogene Kulturdenkmäler ausgestellt.

Die Ausstellung zeige Aufnahmen im Originalton von zehn wichtigen chinesischen Dialekten und mehr als 100 Sprachen ethnischer Minderheiten, darunter Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch und Zhuang, sagte Chen Xuliang, stellvertretender Parteisekretär des Hunan-Museums.

Besucher könnten regionale Dialekte, Volkslieder und Feldaufnahmen einiger gefährdeter Sprachen hören, während interaktive Installationen es möglich machten, die Entwicklung und Vielfalt der Sprachen in ganz China zu erkunden, fügte Chen hinzu.

Die Ausstellung basiert auf Materialien, die im Rahmen eines 2015 ins Leben gerufenen nationalen Projekts zur Bewahrung von Sprachen gesammelt wurden, um die verschiedenen Sprachen und Dialekte des Landes zu dokumentieren und zu bewahren. Experten zufolge handelt es sich um das weltweit größte Projekt seiner Art.

Am Montag wurde zudem eine Allianz ins Leben gerufen, die Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammenbringt, um den Einsatz von Sprachtechnologien in Bereichen wie Bildung, wissenschaftliche Forschung und Kulturerhaltung zu fördern.