„Belt and Road“-Nachrichtennetzwerk

BRNN>>„Belt and Road“-Nachrichtennetzwerk>>BRI-Nachrichten>>Aktuelles

China belegt zweiten Platz beim Markenwert im globalen Dienstleistungshandel

Freitag, 11. September 2026 Quelle :

China belegt weltweit den zweiten Platz mit 21 Marken unter den 100 wertvollsten Marken im Dienstleistungshandel. Ihr Gesamtwert beläuft sich auf 876,8 Milliarden US-Dollar, wie aus einem Bericht eines britischen Beratungsunternehmens vom Mittwoch hervorgeht.

Das Ranking mit dem Titel „Trade in Services 100 2026“ wurde von Brand Finance, einem führenden Beratungsunternehmen für Markenbewertung, anlässlich des Beginns der China International Fair for Trade in Services 2026 in Beijing veröffentlicht.

Die 100 wertvollsten Marken im Dienstleistungshandel weltweit haben im Jahr 2026 einen Wert von 4,6 Billionen US-Dollar, heißt es in dem Bericht. Chinesische Marken machten dabei 19,08 Prozent aus und lagen damit an zweiter Stelle hinter den Vereinigten Staaten.

Chinas Dienstleistungshandel verzeichnete in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 ein stetiges Wachstum, wobei der Export von Reise- und Transportdienstleistungen mehr als die Hälfte des gesamten Exportwachstums ausmachte, wie Daten des Handelsministeriums zeigten.

Der Dienstleistungshandel des Landes belief sich in diesem Zeitraum auf insgesamt fast 4,45 Billionen Yuan, was einem Anstieg von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Digitale Plattformen, Finanznetzwerke, professionelle Dienstleistungen und Reisemarken wandeln immaterielle Fähigkeiten in grenzüberschreitenden Wert um, heißt es in dem Bericht. „Der Dienstleistungshandel ist einer der wichtigsten Mechanismen, durch die immaterielle Vermögenswerte grenzüberschreitend in wirtschaftlichen Wert umgewandelt werden“, hieß es.

Alex Haigh, Geschäftsführer von Brand Finance Asia Pacific, erklärte, dass chinesische Dienstleistungsmarken durch die Nutzung der Synergien zwischen digitalen Plattformen, Kommunikationsnetzwerken und großen Finanzinstituten rasch an Bedeutung gewinnen würden, was einen neuen Trend widerspiegele, bei dem „Made in China“ auf „Dienstleistungen aus China“ und „Marken aus China“ ausgeweitet wird.

China hat seine politischen Bemühungen zur Förderung der Entwicklung des Dienstleistungssektors intensiviert. Sowohl im Entwurf des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) als auch im diesjährigen Regierungsarbeitsbericht wurden konkrete Maßnahmen für diesen Sektor festgelegt.

Im April veröffentlichte der Staatsrat eine Richtlinie zur Förderung der Expansion und Qualitätsverbesserung des Sektors. Der Richtlinie zufolge strebt China bis 2030 deutliche Fortschritte bei der Entwicklung eines hochwertigen Dienstleistungssektors an, dessen Gesamtvolumen bis dahin 100 Billionen Yuan übersteigen soll, während gleichzeitig wettbewerbsfähigere und einflussreichere „China-Dienstleistungsmarken“ aufgebaut werden sollen.