KI-gestützte Tennisroboter erfreuen sich in China und im Ausland wachsender Beliebtheit. Sie bieten Spielern eine kostengünstige Möglichkeit, zu üben, ohne einen Trainer buchen oder einen Spielpartner suchen zu müssen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ballwurfmaschinen können sich diese mobilen Roboter auf dem Platz bewegen, Bälle in unterschiedlichen Rhythmen schlagen und auf ankommende Bälle reagieren. Dadurch entsteht ein Erlebnis, das dem Spiel mit einem echten Gegner gleicht. Da die Roboter in der Lage sind, Ballwechsel auf dem Niveau fortgeschrittener Amateure zu führen, können sie die Kosten für den Privatunterricht mindestens halbieren.
Auch Mietangebote zur gemeinschaftlichen Nutzung haben die Technologie leichter zugänglich gemacht. Spieler können direkt auf dem Platz einen Code scannen, um einen Roboter zu mieten, wobei die Kosten bei etwa 60 bis 120 Yuan (8 bis 17 US-Dollar) pro Stunde liegen. Die Geräte kommen bereits in zahlreichen Clubs in chinesischen Großstädten zum Einsatz.
Chinesische Unternehmen exportieren diese Produkte mittlerweile in mehr als 60 Länder. So hat OneRobotics weltweit rund 6.000 Einheiten ausgeliefert, wobei auf ausländische Käufer mehr als 70 Prozent des Absatzes entfallen. Ein weiteres Unternehmen, Pongbot, hat bereits über 100.000 Einheiten verkauft, da die Verbreitung von KI-gestützten Sportgeräten weltweit weiter zunimmt.