
Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew (2. von rechts) bei der Zeremonie zum Netzanschluss des 100-MW-Solarkraftwerks Gobustan in Baku, Aserbaidschan, am 16. September 2026. (Foto: Chen Junfeng/Xinhua)
Am Mittwoch wurde in Baku der Netzanschluss des 100-MW-Solarkraftwerks Gobustan, das von der chinesischen Firma Universal Energy Co., Ltd. finanziert und errichtet wurde, mit einer Zeremonie gefeiert.
Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew erklärte bei der Veranstaltung, die praktische Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und China in verschiedenen Bereichen habe seit der Aufnahme einer umfassenden strategischen Partnerschaft 2025 stetig Fortschritte erzielt.

Das Umspannwerk zur Spannungserhöhung des 100-MW-Solarkraftwerks Gobustan im Stadtbezirk Garadagh von Baku, 16. September 2026. (Foto: Chen Junfeng/Xinhua)
Die Kooperation bei erneuerbaren Energien habe sich zu einem Glanzpunkt der bilateralen Beziehungen entwickelt, so Alijew, der betonte, dass Aserbaidschan weitere chinesische Unternehmen willkommen heiße, in das Land zu investieren und Geschäfte zu machen.
Nach den Worten Alijews verfügt Aserbaidschan über reichhaltige Ressourcen an erneuerbaren Energien und ein enormes Potenzial für deren Erschließung. Die Regierung treibe die Energiewende voran und baue die Kapazitäten des Landes zum Export von grünem Strom aus.
Das im Stadtbezirk Garadagh von Baku gelegene 100-MW-Solarkraftwerk Gobustan umfasst etwa 200.000 Solarmodule und ein 110-kV-Umspannwerk. Die Anlage soll jährlich etwa 200 Millionen kWh Strom erzeugen, rund 45 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr einsparen und die CO₂-Emissionen um etwa 97.000 Tonnen senken.