„Belt and Road“-Nachrichtennetzwerk

BRNN>>„Belt and Road“-Nachrichtennetzwerk>>BRI-Nachrichten>>Chinas Wirtschaft

Wirtschaftsdaten deuten auf anziehende Konjunktur im dritten Quartal hin

Montag, 12. Oktober 2026 Quelle :

Die Lage der chinesischen Wirtschaft verbesserte sich im dritten Quartal weiter, während neue Wachstumstreiber an Dynamik gewannen, wie Hochfrequenzdaten zu Konsum, Handel und Investitionen vom Sonntag zeigen.


Dieses mit einem Handy aufgenommene Foto vom 1. Oktober zeigt Touristen in einem Teehaus in Haikou in der südchinesischen Provinz Hainan. (Foto: Guo Cheng/Xinhua)

Die Konsumaktivität setzte ihre Erholung fort: Im dritten Quartal lagen die Offline-Konsumzahlungen 2,6 Prozent über dem Vorjahresniveau und legten damit 0,7 Prozentpunkte stärker zu als im zweiten Quartal. Dies zeigen Daten des State Information Centers und der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission.

Im September stiegen die Offline-Konsumzahlungen im Jahresvergleich um 3,1 Prozent und lagen damit 0,5 Prozentpunkte über dem Augustwert. Damit wuchs der Konsum den dritten Monat in Folge.

Wie die Daten weiter zeigen, nahm das von Frachtschiffen beförderte Gewicht beim Aus- und Einlaufen in großen chinesischen Häfen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 43,1 Prozent bzw. 0,3 Prozent zu.

Bei den Investitionen stieg die Ausgabe neuer Sonderanleihen im September im Jahresvergleich um 50,2 Prozent. Das sind 43,6 Prozentpunkte mehr als noch im August, wie aus den Daten hervorgeht.

Der Wert der für Projekte mit Bezug zu neuer Infrastruktur wie Rechenleistung, Daten und Netze vergebenen Verträge nahm im dritten Quartal um 34,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Im vergangenen Monat belief sich das Wachstum hier sogar auf 50,4 Prozent.

Die Kapitalinvestitionen in Zukunftsbranchen wie künstliche Intelligenz und humanoide Roboter stiegen im dritten Quartal im Jahresvergleich um 184,1 Prozent und im September um 198,7 Prozent, wie aus den Daten hervorgeht.

„Die Investitionen in Zukunftsfelder wie künstliche Intelligenz bleiben robust; sie tragen das aktuelle Wachstum und schaffen gleichzeitig Schwung für die Entwicklung von Produktivkräften neuer Qualität“, so Wei Ying, stellvertretende Leiterin der Abteilung für Big-Data-Entwicklung des State Information Center.

Für das Gesamtjahr 2026 peilt China ein Wachstum von 4,5 bis 5 Prozent an und will in der Praxis noch bessere Ergebnisse erzielen. Im ersten Halbjahr 2026 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent zu.

Als weiteres Zeichen für eine erstarkende Konjunktur kehrte die chinesische Industrieaktivität im September wieder in den Wachstumsbereich zurück, während auch die Aktivität abseits des verarbeitenden Gewerbes merklich anzog. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag im vergangenen Monat bei 50,1; der Geschäftsaktivitätsindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe erreichte 50,2.